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Abstracts und Vorträge der LVR-Fokustagung 2018

9.45 Uhr || Ätiopathogenese, Klassifikation und Komorbiditäten der Borderline-Persönlichkeitsstörung

Prof. Dr. Sabine C. Herpertz, Heidelberg

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10.30 Uhr || Psychotherapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung

Prof. Dr. Christian Schmahl, Mannheim

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung gehört zu den häufigen psychiatrischen Erkrankungen, Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Im Zentrum der Erkrankung steht eine Störung der Emotionsregulation, die inzwischen auch neurobiologisch gut charakterisiert. Ein weiteres wesentliches Charakteristikum der Erkrankung ist das selbstverletzende Verhalten, welches mit einer Verringerung der Schmerzwahrnehmung eng assoziiert ist. Es existieren mehrere empirisch abgesicherte psychotherapeutische Behandlungsverfahren mit dem besten Evidenzgrad für die Dialektisch-Behaviorale Therapie. Die Datenlage zur pharmakologischen Behandlung ist hingegen als dünn anzusehen. In diesem Übersichtsvortrag werden neue Entwicklungen im DBT-Bereich, insbesondere in der Behandlung von Adoleszenten mit Borderline-Störung sowie von Patienten mit komorbider Posttraumatischer Belastungsstörung dargestellt.

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11.45 Uhr || Medikamentöse Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung

Dipl.-Psych. Jutta Stoffers-Winterling, Mainz

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12.15 Uhr || Entwicklungsaspekte der Borderline-Persönlichkeitsstörung im Kindes- und Jugendalter

Dr. Petra Walger, Düsseldorf

Die diagnostische Einschätzung einer Borderline-Persönlichkeitsstörung war lange Zeit im Jugendalter obsolet auf Grund des diagnostischen Zeitkriteriums. Forschungsergebnisse liegen nur eingeschränkt vor und die DSM-Kriterien sind auf Jugendliche nur bedingt anwendbar.
Studien zur Borderline-Persönlichkeitsentwicklungsstörung zeigen jedoch, dass eine Früherkennung möglich und eine Frühbehandlung sinnvoll und effektiv ist. Aktuelle Forschungsergebnisse und verschiedene Diagnostik- und Behandlungsansätze im Jugendalter werden dargestellt und an Hand klinischer Beispiele diskutiert.

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13.45 Uhr || Trauma und Borderline-Persönlichkeitsstörung

Priv.-Doz. Dr. Regina Steil, Frankfurt

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14.15 Uhr || Sucht und Borderline-Persönlichkeitsstörung

Prof. Dr. Thorsten Kienast, Hamburg

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15.15 Uhr || Forensisch-psychiatrische Aspekte der Borderline-Persönlichkeitsstörung und Behandlung in der Forensischen Psychiatrie

Dipl.-Psych. Dorothea Dewald, Eickelborn

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15.45 Uhr || Pflegewissenschaftliche Aspekte der Borderline-Persönlichkeitsstörung

Claus Staudter und Kerstin Papke, Mannheim

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