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Die Referentinnen und Referenten der LVR-Fokustagung 2020

Bajbouj, Malek

Prof. Dr. Malek Bajbouj
Prof. Dr. Malek Bajbouj

Malek Bajbouj studierte Humanmedizin an den Universitäten Mainz, Frankfurt und Zürich. Er promovierte an der Klinik für Neurologie an der Universität Mainz (Prof. Hanns-Christian Hopf) zum Thema „Neuroplastizität nach Schlaganfall“ und erlange einen Master in Business Administration an der Steinbeis-Universität und Universität St. Gallen zum Thema „Gesundes Führen“. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Schlafmediziner. Er erhielt im Jahr 2004 einen Ruf auf eine Juniorprofessur für Hirnstimulationsverfahren, seit 2009 Universitätsprofessor für Psychiatrie und Affektive Neurowissenschaften and der Charité und Adjunct Professor an der Freien Universität Berlin. Er leitet an der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité (CBF) das Centrum für Affektive Neurowissenschaften und ist klinischer Leiter des Center for Cognitive Neuroscience an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind affektive Störungen, die Entwicklung von individualisierten, kultursensiblen antidepressiven Therapieformen sowie die Untersuchung von deren Prädiktoren und Wirkmechanismen.

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Berger, Mathias

Prof. Dr. Mathias Berger
Prof. Dr. Mathias Berger

Nach dem Studium der Medizin in Köln und Bonn Facharztweiterbildung zum Neurologen und Psychiater an dem Universitätsklinikum Köln und dem Max-Planck-Institut München.
Zusatzbezeichnung Psychoanalyse und Verhaltenstherapie-Supervisor. Habilitation zum Thema: Psychobiologische Untersuchungen bei endogenen und neurotischen Depressionen.
1986- 1990 Leitender Oberarzt am ZI Mannheim.
1990 bis 2016 Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Freiburg.
1993-1994 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin und 2003-2004 der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (DGGPN). Mitglied der Leopoldina. Herausgeber des Elsevier-Lehrbuchs Psychische Erkrankungen - Klinik und Therapie.
Forschungsschwerpunkte sind Depressionsforschung, Schlafforschung, Psychotherapieforschung, Versorgungsforschung.
Wissenschaftlicher Beirat der Rhein-Jura-Klinik Bad Säckingen und der Parkklinik Wiesbaden-Schlangenbad.

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Bschor, Tom

Prof. Dr. Tom Bschor
Prof. Dr. Tom Bschor

Prof. Dr. med. Tom Bschor ist Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie der Schlosspark-Klinik Berlin. Er war Vorsitzender und ist jetzt stellv. Vorsitzender der Berliner Gesellschaft für Psychiatrie und Neurologie (BGPN), leitet die AG Psychiatrie der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), ist Vorstandsmitglied von IGSLI (International Group for the Study of Lithium Treated Patients) und Mitglied des Wissenschaftlichen Kuratoriums der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Er hat zentral an der Erarbeitung der deutschen S3-Leitlinien Unipolare Depression sowie Bipolare Störungen mitgewirkt.
Er studierte Humanmedizin an der Freien Universität Berlin und war zur Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und anschließender Oberarzt-Tätigkeit an der Klinik für Psychiatrie der FU Berlin. Parallel absolvierte er eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie-Ausbildung. 2002 wechselte er als Oberarzt an die psychiatrische Klinik des Universitätsklinikums Dresden, wo er 2003 zum Thema der Lithiumaugmentation habilitierte. Von 2004 bis 2009 war er Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Jüdischen Krankenhauses Berlin, bevor er 2010 an die Schlosspark-Klinik wechselte.

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Gouzoulis-Mayfrank, Euphrosyne

Prof. Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank
Prof. Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank

Prof. Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank studierte Medizin an der Universität Mainz, bevor sie 1986 am Pharmakologischen Institut promovierte. 1986 begann sie ihre neurologische und psychiatrische Ausbildung an der Universitätsklinik Freiburg sowie die psychotherapeutische Zusatzausbildung in Tiefenpsychologischer Psychotherapie und in Verhaltenstherapie. Von 1993 bis 2003 war Prof. Dr. Gouzoulis-Mayfrank Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Aachen. 1999 habilitierte sie über "Die Modellpsychose - Über die Wirkungen halluzinogener, entaktogener und psychostimulatorischer Substanzen am Menschen". Ab 2003 war Prof. Dr. Gouzoulis-Mayfrank Professorin und Leitende Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Köln bevor sie 2008 Ärztliche Direktorin der LVR-Klinik Köln-Merheim wurde. Frau Prof. Dr. Gouzoulis-Mayfrank ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (DGPPN), der Bundesdirektorenkonferenz (BDK) und des Landesverbandes Leitender Ärztinnen und Ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie NRW (LLPP). Zudem ist sie Mitglied des Sachverständigenausschusses für Betäubungsmittel des BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte/Bundesopiumstelle). Seit 2016 ist Frau Prof. Gouzoulis-Mayfrank Direktorin des LVR-Instituts für Versorgungsforschung.

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Häussermann, Peter

PD Dr. med. habil. Peter Häussermann
Priv.-Doz. Dr. Peter Häussermann

Peter Häussermann studierte Humanmedizin an den Universitäten Bochum und Straßburg. Er promovierte an der Klinik für Neurologie des St. Josef Krankenhauses in Bochum (Prof. Przuntek) zum Thema Neurotoxine und Morbus Parkinson.
Er ist Facharzt für Neurologie sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.
Peter Häussermann hat die Zusatzbezeichnung Geriatrie in Schleswig-Holstein erworben.
Nach der AiP-Zeit in Essen absolvierte er seine Facharztausbildung in Neurologie in München.
Von 2005 bis 2010 leitete er den Bereich Gerontopsychiatrie an der Universität zu Kiel.
Seit 2010 ist Peter Häussermann Chefarzt der Abteilung Gerontopsychiatrie und Psychotherapie der LVR-Klinik Köln, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln.
Habilitation in Kiel, 2012 Umhabilitation an die Universität zu Köln.

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Janssen, Birgit

Prof. Dr. Birgit Janssen
Prof. Dr. Birgit Janssen

Frau Janssen wurde 1964 in Bochum geboren. Nach einem Studium der Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum studierte sie an der Freien Universität Berlin Medizin. Sie promovierte bereits 1995 über ein psychiatrisches Thema (Herzfrequenzvariabilität unter Perazin) und arbeitete anfangs in einer Abteilung für Psychiatrie und Neurologie in Berlin. Seit 1996 arbeitet sie als Ärztin in Kliniken des LVR. Während ihrer Tätigkeit am LVR-Klinikum Düsseldorf habilitierte sie über das Thema Qualitätsmanagement in der Psychiatrie und legte ihren Forschungsschwerpunkt auf die Versorgungsforschung. Klinisch beteiligte sie sich aktiv am Auf- und Ausbau mehrerer spezialisierter Behandlungseinrichtungen für psychisch kranke Menschen, sowohl im Bereich Depression, als auch im Bereich Schizophrenie. Seit 2018 ist sie Chefärztin der Allgemeinpsychiatrie 2 und stellvertretende ärztliche Direktorin an der LVR-Klinik Langenfeld.

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Noelle, Rüdiger

Prof. Dr. Rüdiger Noelle
Prof. Dr. Rüdiger Noelle

Diakon Prof. Dr. rer. medic. Rüdiger Noelle, Professur BWL in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft an der Fachhochschule der Diakonie, Bielefeld; Prorektor.
Nach grundständigen Berufsausbildungen als Industriekaufmann und Krankenpfleger folgten berufsbegleitend Weiterbildungen zum Fachkrankenpfleger für Psychiatrie und Diakon. Dem schlossen sich die Studienabschlüsse Dipl. Pflegewirt (FH), und Master of Arts in Diaconic Management sowie Promotion an der Medizinischen Fakultät der Martin Luther Universität Halle/Wittenberg 2013 an. Langjährige Erfahrung im Management der Psychiatrie und Altenhilfe sowie im Unterricht von psychiatrischer Pflege und Management gingen der heutigen Tätigkeit voraus.

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Schoepf, Dieter

Prof. Dr. Dieter Schoepf
Priv.-Doz. Dr. Dieter Schoepf

Bis 1994 Universität Hamburg (Studium, experimentelle Promotion mit klinischem Bezug). 1994-1996 Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Lübeck (Arzt im Praktikum, wissenschaftlicher Assistent), 1996-1997 Klinik für Psychotherapie und Verhaltensmedizin der Phillips Universität Marburg (wissenschaftlicher Assistent), 1998–2018 Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn (wissenschaftlicher Assistent, 2002 Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, bis 2004 Funktionsoberarzt, 2006-2018 Leiter des Kompetenzzentrums CBASP, bis 2008 Oberarzt, bis 2018 leitender Oberarzt, Habilitationsgebiet: Psychiatrie und Psychotherapie: „Somatische Komorbidität bei häufigen psychiatrischen Störungen und ihre Relevanz für die Mortalität in Allgemeinkrankenhäusern und Untersuchungen über differentielle Therapieansätze bei unipolaren Depressionen“. Seit 09/2018 Klinikdirektor Vitos Klinikum Weil-Lahn für Psychiatrie und Psychotherapie, seit 12/2018 stellvertretener Ärztlicher Direktor (Psychiatrie, Psychosomatik, Neurologie), seit 09/2018 extern Lehrender der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Bonn sowie wissenschaftliche Leitung und Supervision des Kompetenzzentrums CBASP. Auszug relevante Zusatzqualifikationen: Lehrtherapeut von Prof. J. P. McCullough, US-zertifizierter CBASP-Therapeut, -Trainer und Supervisor, Zertifikat für spezielle Psychotraumapsycho-therapie DeGPT, Dozent der Akademie für Verhaltenstherapie in Köln, Zertifikat für Psychodynamisch Imaginative Psychotraumatologie (PITT), Zertifikat für nicht-invasive und nicht-konvulsive transkranielle Hirnstimulationsverfahren (NIBS) in der Therapie psychischer Störungen, Zertifikat für EMDR (Stufe 2), Zwei Zertifikate für Health Management (mibeg-Institut Medizin, Köln).

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Schläpfer, Thomas

Professor Dr. med. Thomas Schläpfer, studierte an der Universität Bern Medizin sowie Öffentliches Gesundheitsrecht und Journalismus. Facharztausbildung an der Psychiatrischen Poliklinik der Universität Bern und am Department of Psychiatry and Behavioral Sciences der Johns Hopkins University Medical School in Baltimore, Maryland. Nach Abschluss der Berufsausbildung Fellowship am Johns Hopkins Hospital, 1994 Assistant Professor und 1997 Associate Professor of Psychiatry and Mental Health. Im Jahre 2003 wurde er auf die C3-Professur für Psychiatrie und Psychotherapie als Stellvertretender Direktor an die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie der Universität Bonn berufen. Von 2006 bis 2014 war er Prodekan für Lehre und Studium an der medizinischen Fakultät der Universität Bonn. Im Jahr 2016 wurde er als Leiter der Abteilung für Interventionelle Biologische Psychiatrie der Universität Freiburg berufen. Er hat ein part time faculty appointmentals Professor am Department of Psychiatry and Mental Hygiene der Johns Hopkins University sowie an der University of Florida, Gainesville, Florida.
Er interessiert sich für die Erforschung von neurobiologischen Grundlagen von affektiven Erkrankungen, speziell bipolaren Störungen mit den Methoden der funktionellen Bildgebung und neuen Hirnstimulationsverfahren. Er ist ist Mitglied des Editorial Boards der Zeitschriften Neuropsychopharmacology, Journal of ECT, CNS Spetrum und Annals of Clinical Psychiatry. Er ist Fellow des American College of Neuropsychopharmacology (ACNP); Mitglied der Society of Biological Psychiatry (SBP), International Society for Neuroimaging in Psychiatry (ISNIP), American Academy of Clinical Psychiatrists (AACP), European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) und des Collegium Internationale Neuro-Psychopharmacologicum (CINP). Er ist Vorsitzender der Task Force on Brain Stimulation der World Federation of Societies of Biological Psychiatry.
Er hat etwa 200 Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert die 13000-mal zitiert worden, sein h-Index ist 64.

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Spitczok von Brisinski, Ingo

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Wollmer, Marc Axel

Privat-Dozent Dr. M. Axel Wollmer
Priv.-Doz. Dr. M. Axel Wollmer

Dr. Wollmer ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit Spezialisierung im Bereich Alterspsychiatrie. Seit April 2012 ist er Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll in Hamburg. Dr. Wollmer ist zudem Lehrbeauftragter der Psychologischen Fakultät der Universität Basel.
Dr. Wollmer hat an der Universität Kiel Medizin studiert und promoviert. Nach einer Tätigkeit als Postdoc am Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH) setzte er seine hier begonnene Forschungsarbeit zur Alzheimer-Demenz an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich fort, wo er auch seine psychiatrisch-psychotherapeutische Weiterbildung absolvierte. Es folgten die Habilitation und ab 2007 die oberärztliche Leitung einer alterspsychiatrischen Station an den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel. Hier begann er, sich wissenschaftlich mit der Rolle der Mimik in der Emotionsregulation zu beschäftigen. Er initiiert und leitete die erste kontrollierte Studie zum Einsatz von Botulinumtoxin in der Behandlung der Depression. Seither arbeitet er an der Weiterentwicklung der Botulinumtoxin-Therapie der Depression und ihrer Übertragung auf andere psychische Störungen.

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