Zum Inhalt springen

Workshop 3.1: E-Mental Health – State of the Art

Vorsitz: Prof. Dr. Wolfgang Gaebel, Düsseldorf | Prof. Dr. Meryam Schouler-Ocak, Berlin

Suizidprävention

Prof. Dr. Meryam Schouler-Ocak, Berlin

Nach der WHO versterben weltweit jedes Jahr mehr als 800.000 Menschen an einem Suizid. Dabei wird berichtet, dass über alle Altersgruppen hinweg eine Suizidrate von über 15,0/100.000 der Bevölkerung für Männer und 8,0/100.000 der Bevölkerung für Frauen festgestellt wurden. Darüber hinaus kommen auf jeden einzelnen Suizid eines Erwachsenen (18 Jahre und älter) 20 oder mehr Suizidversuche. Besonderes Augenmerk sollte dabei daraufgelegt werden, dass der Suizid in der Altersgruppe der jungen Menschen von 15 – 29 Jahren die zweithäufigste Todesursache darstellt, alle anderen Altersgruppen hinweg der Suizid dagegen zu den 10 häufigsten Todesursachen gerechnet wird. Bezogen auf Deutschland liegen die Suizidraten in den letzten Jahren jährlich bei mehr als 10.000. Darin ist auffällig, dass Suizide unter Männern mit etwa einer Suizidrate von 18,1/100.000 im Vergleich zu der Rate von Frauen mit einer Suizidrate von 6,3/100.000 um fast das Dreifache erhöht ist. Offenbar suizidieren sich in Deutschland Männer um Faktor drei Mal häufiger als Frauen. Zahlreiche Bestrebungen wie Kampagnen zur Reduktion und Prävention von suizidalem Verhalten wurden inzwischen durchgeführt. In diesem Beitrag soll ein Überblick zu State of the Art bei der Suizidprävention gegeben und diskutiert werden.

Nach oben

Depression

Prof. Dr. Steffi G. Riedel-Heller, Leipzig

Nach oben

Therapeuten-geleitete Psychotherapie mit Net-Step – ein diagnoseübergreifender Ansatz

Prof. Dr. Dr. Ulrich Sprick, Neuss

Nach oben